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Klausen im Eisacktal in Südtirol.
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Alststadt von Klausen

Schon in vorchristlicher Zeit war der Säbener Felsen, der über dem Städtchen liegt, besiedelt. Gräber aus rätischer und germanischer Zeit, die hier gefunden wurden, bezeugen dies.

Zwischen den Jahren 800 und 1.000 diente der Ort als Bischofssitz, bis dieser in das nahe gelegene Brixen verlegt wurde. Das Kloster Säben zeigt noch heute viele archäologische Fundstücke aus dieser Zeit.

Im Jahre 1027 wurde das Städtchen erstmals in einer Urkunde erwähnt, mit der das Eisacktal vom römisch-deutschen Kaiser, Konrad II., dem Bischof Hartwig, der in Brixen ansässig war, zum Geschenk gemacht wurde.

Seit 1308 besitzt die Stadt das Stadtrecht.

Pfarrkirche und Grödnerbahn

Neben den historischen Gasthäusern hat das Mittelalterstädtchen weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Besonders erwähnenswert ist die Pfarrkirche, in der Werke des Künstlers Joseph Schöpf, der im 18. und 19. Jahrhundert zahlreiche Kirchen ausmalte, zu sehen sind. Eine Grablege aus dem 16. Jahrhundert, die der Tiroler Künstler Hans Reichle aus Holz schnitzte, gehört zu den Attraktionen dieser Kirche.

Auf dem Bahnhofsgelände ist das einstige Kehrviadukt der Grödnerbahn zu besichtigen. Die Grödnerbahn hatte am Klausner Bahnhof ihren Ausgangspunkt, bis sie 1960 eingestellt wurde.

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